„Der Parasit oder Die Kunst sein Glück zu machen“ von Friedrich Schiller

Lustspiel von Friedrich Schiller nach Louis Benoît Picard

„Bück dich hoch, auch wenn es dich verbiegt!“ Deichkind

Intrigen, Machtspiele und geschickte Täuschungsmanöver: Selicour setzt alle Hebel in Bewegung, um dem neuen Minister zu gefallen und seinen Aufstieg voranzutreiben. Und warum dafür nicht auch gleich die Tochter des Ministers heiraten? Doch wer zu viele Treppen auf einmal nehmen will, kann leicht ins Solpern geraten.

INHALT und RAHMEN

Die wahre Begebenheit, dass Schiller das Stück 1802 unter seinem Namen veröffentlichte, obwohl er sich auf eine Vorlage des französischen Dramatikers und Schauspielers Louis-Benoît Picard (1769-1828) bezogen hat, ohne diesen zu nennen, klingt wie ein Treppenwitz und scheint ein zeitloses Phänomen zu sein: intrigierende Kollegen, die anderer Leute Ideen als ihre eigenen ausgeben; Chefs, die sich ein X für ein U vormachen lassen; Politiker, die ihre Arbeiten schreiben lassen; Mitarbeiter, die Geld veruntreuen…

Und wenn es im Stück heißt: „Die kriechende Mittelmäßigkeit kommt weiter als das geflügelte Talent“, dann kann sicher jeder im Publikum eine Anekdote aus der eigenen Lebenswirklichkeit hinzufügen.

Mit dem Parasiten zieht Hausmarke nun in die Treppenhäuser deutscher Amtsstuben und zeigt im Rathaus, Amtsgericht und Landesministerium, wie politischer Auf- und Abstieg begangen werden können.

TERMINE

Premiere am 20. Februar 2015 um 19.30 Uhr, Altes Amtsgericht Bochum-Langendreer (Carl-von-Ossietzki-Platz 1) sowie am 21. Februar 2015 um 19.30 Uhr

27. Februar 2015 um 19.30 Uhr, Hamborner Rathaus (Duisburger Straße 213, Duisburg-Hamborn)

03. März 2015 um 19.30 Uhr, Rathaus Bochum (Eingang G, Willy-Brandt-Platz 2-6, Bochum-Mitte)

06. und 07. März 2015 um 19.30 Uhr, Rathaus Witten (Marktstraße 16, Witten-Mitte)

Derniere am 26. März 2015 um 19.30 Uhr, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport (Haroldstraße 4, Düsseldorf)

Regie: Sandra Anklam

Regieassistenz: Carina Langanki

Es spielen

Karl Firmin: Pascal Schrempp

Michel: Hermann-Josef Teigelkamp

Vater Firmin: Jost Manderbach

Narbonne: Christian Oberberg

Charlotte: Barbara Greive

Madame Belmont: Sigrid Mölders

Robineau: Marianne Nording-Ende

La Roche: Dörte Weber

Selicours: Verena Hinz, RamonaPöpping, Alexandra Polaszyk, Birgit Wessel, Barara Theuerl

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